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Josef Willerich startete traditionsgemäß beim Bienwald-Marathon in Kandel. Wie es für ihn gelaufen ist, schildert er selbst so:
Nachdem das Vorbereitungstraining für den Bienwaldmarathon alles andere als optimal gelaufen ist, bin ich mit dem Ergebnis hoch zufrieden.
Schon seit Ende Dezember habe ich Beschwerden in der linken Hüfte, und konnte somit keine richtig schnellen Einheiten absolvieren, Kilometer abspulen so im 5er Tempo ging noch gut zu ertragen, schnellere Einheiten dagegen taten entsprechend weh. Da unser Verein traditionell eine schnelle Mannschaft beim Bienwaldmarathon an den Start bringt, rechnete man fest mit mir.
Nun habe ich mich trotzdem in den letzten 3 Wochen vor dem Marathon ein wenig gequält wie in Oggersheim mit einer 1:27 h beim Halbmarathon. Am vergangenen Freitag, das Wochenende vor dem Marathon, bin ich dann doch noch zu meinem Haus-und Sportarzt, der hat mich in der Hüfte eingerenkt, ich war etwas verschoben, daher die Schmerzen. Naja, die Schmerzen am Start waren noch nicht weg, aber laufen konnte ich wieder. Nach so 10 km Einlaufen und einem Durchhänger bei km 22 ging dann bei km 26 die Post ab. Mit nur knapp über einer Minute Differenz zur ersten Hälfte konnte ich den Marathon als Vereinsbester abschließen, auf den letzen 12 km machte es sogar richtig Spaß noch einige "Konkurrenten" einzusammeln.
Von Trainigslauf kann hier keine Rede sein, für mich war's schon ein harter Wettkampf.
Nun hoffe ich daß mein "Hüftleiden" schnell ausheilt, denn im April steht schon die 100 km Deutsche Meisterschaft in Kienbaum auf dem Programm, dies wiederum soll ein Vorbereitungslauf auf Basel sein.
Josef beendete den Wettkampf als 33. gesamt und 4. der M45 nach 2:54:02 h. Drücken wir ihm die Daumen, daß seine Hüfte bis Kienbaum wieder richtig mitspielt.
(Gabi Leidner, 03/2008)
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