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Grenzöffnung vor 20 Jahren – Lauf zur Erinnerung startet im April |
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Monday, 08 February 2010 19:15 |
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(PM/CaB) Am 17. April 2010 führt der USV Jena seinen 3. Gesamtdeutschen Rennsteiglauf durch. Damit soll an die Öffnung der innerdeutschen Grenze im Bereich des Rennsteigs erinnert werden.
Im Frühjahr 1990 waren die damalige HSG Uni Jena und die BSG Wismut Gera die Organisatoren des ersten Laufs, der von Blankenstein bis nach Neuhaus/Rwg. über 50 Kilometer führte. Teilweise noch begleitet von der „DDR-Grenzpolizei“, wie die Grenztruppen der DDR nach ihrer Umbenennung hießen. Der Todesstreifen war zwar beräumt und die Wachhunde fehlten, aber ein Großteil der Grenzanlagen war noch vorhanden und verursachte bei den 20 Teilnehmern bei den acht Grenzübertritten immer eine Gänsehaut. Teilweise musste noch der Personalausweis vorgezeigt werden. Zehn Jahre später wurde in Erinnerung an diesen Lauf die zweite Auflage mit fast 50 Startern organisiert. Von der Grenze war vielfach nichts mehr zu sehen.
20 Jahre nach der Grenzöffnung erfolgt nun die dritte Auflage. Maximal 50 Teilnehmer können an den Start gehen. Es ist ein Gruppenerlebnislauf und alle Teilnehmer absolvieren gemeinsam die gesamte Strecke von 50 Kilometern. Das Startgeld für Einzelstarter ohne Begleitung beträgt laut Ausschreibung 80 Euro. Darin sind auch die Busbegleitung, Versorgung und Erinnerungsurkunde enthalten. Start ist in Blankenstein. Das Ziel ist Neuhaus. Der Gruppenlauf ist so organisiert, dass an historisch interessanten Orten kurze Zwischenstopps mit Erklärungen erfolgen. Gelaufen wird mit einer Laufgeschwindigkeit von 8 bis 9 km/h.
Weitere Informationen und die Anmeldungsunterlagen gibt es unter www.usvjena.de oder per Fax (03641-945772). Schriftliche Rückfragen sind an den USV Jena e. V., Oberaue 1, 07745 Jena zu richten.
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