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Am Freitag, den 11. November wird die 2. WM im 50-km-Lauf wiederum in Doha/Katar ausgetragen.

Laut Startliste werden 42 Läufer und 27 Läuferinnen auf einem 2,5 km-Rundkurs die Medaillengewinner ermitteln. 20 Runden bei ziemlich warmen Temperaturen werden hohe Anforderungen an taktisches Geschick, Selbstdisziplin und realistische Selbsteinschätzung der Athleten stellen und ihnen physisch alles abverlangen.

Als Favoriten bei den Männern müssen die drei Medaillengewinner des Vorjahres, Titelverteidiger Tony Migliozzi (USA) und die beiden Kenianer Arnold Kiptaoi undSamuel Ongeki gelten - ausserdem müssen deren Landsmann Charles Mainasowie die Südafrikaner Charles Tjiwane und SphiweNelela genannt werden; auch Harm Sengers (NED) oder CollenMakaza(ZIM) sowie weitere Amerikaner und Briten können sich Chancen ausrechnen. Unsere deutschen Vertreter Marco Bscheidl, Niels Bubel und Benedikt Hoffmann sind nach ihren Vorleistungen auf den Einzelrängen 10 -20 einzureihen; wir könnenje nach Renneinteilung der hochklassigen Konkurrenz auch wieder auf einen Top-10-Rang, wie im Vorjahr durch Niels erlaufen, spekulieren. Und vielleicht gelingt unseren drei Männern in der Teamwertung mehr – USA, Kenia, Südafrika und Großbritannien sowie die mit exzellenten Marathonläufern antretenden Japaner sind hier die Favoriten auf Teammedaillen, doch eine Außenseiterchance sehe ich für das kleine deutsche Team schon.

Im Frauenrennen ist Nele Alder-Baerensunsere einzige Vertreterin. Mit ihrer Anfang März bei der DUV-DM in Berlin gelaufenen Zeit von 3:20:33hist sie nach der Papierform sogar ganz oben mit dabei; zum Abschluss von Neles langer Saison 2016 mit ihren Debüts und fulminanten Leistungen über 6h und 100km darf man hier einfachkein weiteres Husarenstück von ihr erwarten – eine Bestätigung ihrer Top10-Platzierung des Vorjahres ist aus meiner Sicht ein weit realistischeres Ziel. Läuferinnen wie Tanith Maxwell (Südafrika) oder die 2015 in Doha vor Nele platzierten Marija Vrajic (CRO), Catriona Jennings (IRL), KishigsaikhanGalbadrakh (MGL) oder Caitlin Smith (USA) dürften in diesem Jahr die echten Medaillenkandidatinnen sein.

Ähnlich wie 2015 darf man auch sehr gespannt sein, wie sich Leute mit schnellen Marathonzeiten, aber noch keinem Ultra-Ergebnis, bei diesem Rennen schlagen. Hoffentlich gibt es wieder wie im Vorjahr die Möglichkeit, alles per Live-Ergebnissen und sogar Stand-Videos zu verfolgen. Start 18 Uhr Ortszeit = 16 Uhr MEZ.

Dr. Norbert Madry

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