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Berichte / News

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trauerEhrenmitglied der DUV seit dem 21. November 1998

Kürzlich hat uns die Nachricht erreicht, dass Friedrich Wilhelm Siegfried Marquardt am 2. November des Jahres im 81. Lebensjahr verstorben ist. Friedrich war der DUV bis zum Schluss verbunden. Er trug die Mitgliedsnummer 77.

      Ich hatte persönlich nicht das Glück Friedrich kennen zu lernen. Dennoch wurde mir bei einem kurzen Blick auf sein langes Läuferleben klar: da ist einer von uns von uns gegangen. Ein Vorbild. Vielleicht das Vorbild schlechthin. In seinem Schreiben zur Ernennung von Friedrich zum Ehrenmitglied der DUV schrieb Harry Arndt 1998 unter anderem:

      „Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Ultramarathon Vereinigung an Herrn Friedrich Marquardt erfolgt insbesondere für folgende Verdienste:
Für die Pionierleistungen bei der Einführung, Verbreitung und Entwicklung des 24-Stundenlaufes in Deutschland: Friedrich Marquardt war der erste deutsche Ultramarathonläufer, der an einem deutschen 24-Stunden-Staffel-Lauf (1979 in Mörlenbach) als EINZELLÄUFER erfolgreich teilnahm und dadurch den 24-Stundenlauf als eigenständige Ultramarathondisziplin in Deutschland begründete.“

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01 kEin Beitrag von Dr. Norbert Madry

Ein krönender Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison gelang Nele Alder-Baerens, der amtierenden deutschen Meisterin im 100-km-, 6-Stunden- und 50km-Lauf bei 2. WM im 50-km-Lauf in Doha/Katar: sie holte sich die Silbermedaille in einem denkwürdigen Rennen. Und das kleine Männerteam mit Benedikt Hoffmann, Marco Bscheidl und Niels Bubelbelohnte sich für eine kämpferische Leistung mit einer Bronzemedaille in der Mannschaftswertung.

Auch wenn letztlich nur 35 Männer aus 14 Ländern und 25 Frauen aus 13 Nationen starteten, wurde dennoch großer Sport geboten. Mit einer perfekt funktionierenden Live-Zeitmessung und GPS-Tracking konnte der Rennverlauf auch auf dem heimischen Bildschirm gut verfolgt werden, die Wahl eines 2,5 km-Rundkurses war damit aus diesem Aspekt positiv.

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01 introEin Beitrag von Rainer Leyendecker

Die ersten drei Cup Läufe
Im Jubiläumsjahr des Ö-UL-Cup ergab sich bei mir zunächst die Mitwirkung beim fünften 100 km Lauf in Wien am 11. Juni, gedacht als erster langer Lauf über 100 km nach 3 Jahren. Die schattige und flache Runde im Prater-Park betrug 2,5 km. In Wien fanden heuer über diese 100 km die österr. Ultrameisterschaften statt, für den Cup konnte man auch nur über 50 km ins Rennen gehen (hier gewann Bernhard Munz in starken 3:31 Std.). Unter den letztlich nur 29 Finishern siegte mit neuer Bestzeit von 7:08 Std. Rainer Predl (M23), während ich in 9:22 Std. als 12. Person eintrudelte –ganze 34 Min. hinter der Siegerin Ulrike Striednig (W55). Hauptsache, ordentlich gefinshed !

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Am Freitag, den 11. November wird die 2. WM im 50-km-Lauf wiederum in Doha/Katar ausgetragen.

Laut Startliste werden 42 Läufer und 27 Läuferinnen auf einem 2,5 km-Rundkurs die Medaillengewinner ermitteln. 20 Runden bei ziemlich warmen Temperaturen werden hohe Anforderungen an taktisches Geschick, Selbstdisziplin und realistische Selbsteinschätzung der Athleten stellen und ihnen physisch alles abverlangen.

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01 kEin Beitrag von Jens Lukas

Mit einem hauchdünnen Vorsprung konnten sich das deutsche Männerteam mit Stephan Hugenschmidt (10.), Florian Reichert (21.) und Martin Schedler (34.) auf dem letzten Streckenabschnitt vor Norwegen und Portugal die Bronzemedaillen sichern. Die Favoriten Frankreich (Gold) und Spanien

(Silber) lagen jedoch mit großem Abstand uneinholbar in Führung. 25 Nationen konnten vollständige Männerteams (3 von maximal 6 Teilnehmern) zur Wertung ins Ziel bringen. Das Männerteam der Briten platzte und das US Team konnte sich trotz exzellenter Marathonvorleistungen nur auf einen 16. Platz retten.

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albi kleinBei der 24h-EM in Albi (Frankreich) am 22./23. Oktober 2016 beteiligten sich 94 Läufer und 77 Läuferinnen aus 23 nationalen Verbänden.

Mit einem herausragenden Schluss-Spurt sicherten sich die deutschen Männer Team-Bronze hinter Frankreich und Großbritannien. Die beste Einzelleistung steuerte Stefan Thoms (LG Nord Berlin) mit 251,1 km und Platz 7 bei. In der Addition der jeweiligen 3 besten Einzelergebnisse lag das DLV-TEAM am Ende 2,1 km vor Dänemark, das nach 21 Stunden noch etwa 10 km voraus war.Auch das Frauen-Team startete eine große Schluss-Offensive, die bei 651,5 km und Platz 4 hinter Europameister Polen und Schweden sowie Frankreich endete. Julia Fatton (TV Rheinau) war hier mit 224,1 km und Platz 7 beste Einzelstarterin.Neue Europameister wurden Titelverteidigerin Maria Jansson (Schweden) sowie Dan Lawson (Großbritannien, wobei beide Titel mit Weltjahresbestleistungen von 250,6 km (gleichzeitig neue Europäische Bestleistung) bzw 261,8 km errungen wurden.

Dr. Norbert Nadry

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utat introDie 8.UTAT-Veranstaltung im Hohen Atlas von Marokko brachte in diesem Jahr die eine oder andere unverhoffte Überraschung auf dem Podiumsplätzen. Keine Überraschung waren wieder einmal die vielen sehr zufriedenen Gesichter aller Läufer aus den vielen Ländern. Bei ca. 200 Läufer und Läuferinnen über die angebotenen Strecken 10/26/42 und 105km konnten in diesem Jahr die deutschsprachigen Läufer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ganz oft auf dem Podiumsplätzen platznehmen. Marion Reuss / Österreich gewann mit einer bärenstarken Leistung über die Königsdiziplin 105km mit +/-6500 Höhenmeter die Damenwertung mit einer Laufzeit von 22:55 Std:min. Yvonne Lehnert / LTC-Berlin Deutschland wurde nach hartem Kampf mit sich selber und der Strecke mit dem zweiten Platz (Laufzeit 31:50 Std:min) belohnt.

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Alle, die im nächsten Jahr bei offiziellen Meisterschaften des DLV oder seiner Landesverbände für einen anderen Verein an den Start gehen wollen und bereits einen Startpass besitzen, müssen bis spätestens 30.11. eine entsprechende Änderung ihres Startpasses in die Wege leiten.
Dies ist durch den aufnehmenden Verein beim entsprechenden Landesverband zu beantragen.

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Ein Beitrag von Dr. Norbert Madry

Auf der Meldeliste für die 24h-EM in Albi (Frankreich) am 22./23. Oktober stehen knapp 100 Läufer und mehr als 80 Läuferinnen. Der flache 1, 187 km lange Kurs und das bisher angekündigte milde Spätsommerwetter sollten zusätzlich zu den starken Teilnehmerfeldern dafür sorgen, dass die Weltranglisten 2016 nach Albi komplett anders gereiht sein werden.

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