deenfritptrues

facebook icon   twitter icon     

logo header white

Titelfoto: Kurz nach dem Start des 7. Ludwig-Leichhardt-Trail Ultralaufes, Foto: Almuth Bergmann
Hast du auch ein Foto, das hier passen könnte? Sende es uns!

Jörg StutzkeDie Ultralaufgemeinschaft trauert um Jörg Stutzke

Am Montagabend 11.01. ist Jörg Stutzke im Alter von 55 Jahren viel zu früh plötzlich von uns gegangen.

Jeder, der dem Ultramarathon verbunden ist, kannte Jörg.
Ein Mann der Tat, mit dem Blick voraus und stets die Lösung und nicht das Problem im Blick. So haben wir ihn kennen und über viele Jahre sehr schätzen gelernt. Mit viel Engagement hat er in den Jahren 2012 bis 2017 als Präsident der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung die Ultralaufgemeinschaft angeführt, geprägt und in großem Maße vorangebracht.
Er war Macher, Antreiber und jemand, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Er war führungsstark und gleichzeitig setzte er als guter Zuhörer in Familie, Beruf und Sport immer auf das Team. Das Gemeinsame stand im Vordergrund und mit seiner begeisternden Art hat er Menschen motiviert. Auch als Freund war er stets in schweren Minuten parat. Auf ihn konnte man sich verlassen, als Ehemann, als Familienvater, als Läufer, als Trainer, als Schulleiter in Bernau bei Berlin oder als langjähriger Leiter des Ultrateams innerhalb der LG Nord Berlin und nicht zuletzt bei zahlreichen Events, die er organisiert hat.
So galt nach der erfolgreichen Durchführung der DUV-Challenge am 03.10.2020 in Bernau sein ganzes Engagement der Planung der WM über 100km in Bernau/Berlin im Jahre 2022 und der 100 km DM in diesem Jahr. Er hat dabei alle Hebel in Bewegung gesetzt, um trotz mancher Fehlschläge nun im neuen Jahr ein tragfähiges Konzept in Bernau bei Berlin anbieten zu können.
Ein langjähriger Weggefährte von ihm brachte es auf den Punkt:
“Er war eine Führungspersönlichkeit, hat immer 100% Einsatz gezeigt - egal was er gemacht hat. Er war der Jürgen Klopp des Ultralaufens und ein guter Menschenversteher”


Liebe Silke, liebe Familie Stutzke in tiefer Trauer fühlen wir uns mit Euch verbunden. Wir bekunden unser tief empfundenes Mitgefühl zu Eurem schmerzlichen Verlust.
Auch uns wird er ungemein fehlen.

Das Präsidium im Namen der gesamten DUV

praesidium kJahreshauptversammlung vom 31.01.2015

Liebe Freunde und Mitglider,
am 31.01.2015 fand
in Rodgau unsere Jahreshauptversammlung statt.

Die wesentlichen Ergebnisse in Kürze:

Mit einem einstimmigen Votum hat die Mitgliederversammlung Helga Backhaus zum Ehrenmitglied der DUV ernannt. Damit werden ihre Verdienste um das Ultralaufen sowohl als Aktive als auch als Helferin gewürdigt.
Es wurde ein vollständiges, jetzt achtköpfiges Präsidium gewählt. Jörg Stutzke wurde in seinem Amt als DUV-Präsident bestätigt. Ebenso werden Jürgen Schoch (Statistik) und Norbert Ebbert (Rechtswart) ihre Positionen beibehalten. Der bisherige Vizepräsident, Norbert Madry, wurde in das Amt des Sportwartes gewählt. An seine Stelle tritt mit Günther Weitzer ein Vertreter des Förderstützpunktsystems (SV Schwindegg).

Diese Wahl erfolgte nicht zufällig. Neben der persönlichen Eignung von Günther war hier der Gedanke, genau diese Förderstützpunkte in ihrer Wichtigkeit für die DUV hervorzuheben. Der langfristig angekündigte Amtsverzicht von Martin Rudolph machte die Neuwahl eines Geschäftsführers notwendig.

Mit Jens Rossa hat sich ein Mitglied bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen, der dank seines beruflichen Engagements bei einer Bank über die fachlichen Voraussetzungen im vollen Umfang verfügt. Martin wechselt auf das Amt des Schriftführers und wird in dieser Funktion die Mitgliederverwaltung als Kernbereich betreuen. Bei der Kandidatensuche für das Amt des Pressewartes wurde immer wieder klar, welche Mammutaufgabe hinter diesem Amt steckt. Harald Krauss von der LSG Karlsruhe stellt sich dieser Aufgabe, er wurde ebenso wie alle anderen Kandidaten ohne Gegenstimme von den 60 anwesenden Vereinsmitgliedern gewählt.
Das Präsidium zog in seinen Berichten für die letzten zwei Jahre eine weitestgehend erfreuliche Bilanz. Offene Aufgabenfelder wurden dennoch auch kritisch angesprochen. Dazu gehört der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit gleichermaßen wie die Maßnahmen zur Spitzensportförderung. Finanziell ist der Verein gesund. Die Mitgliederzahl hat sich in den letzten beiden Jahren deutlich erhöht.
Zu den Sportlerin des Jahres wurde Pamela Veith und zum Sportler des Jahres Michael Sommer gewählt. Als Newcomer des Jahres 2014 wurde Niels Bubel geehrt. Die elf Sportlerinnen und Sportler die Deutschland bei der 2. ITC vertreten haben sind zur Mannschaft des Jahres 2014 ernannt worden. Mit Norbert Hoffmann als Seniorensportler 2014 schloss sich der Kreis der Geehrten.
Alle Berichte und Statistiken der Beratung findet ihr in der kommenden Ausgabe der ULTRAMARATHON, die Ende März in euren Briefkästen liegen soll.
Jörg Stutzke