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wm ultratrail introFranzösische Dominanz bei der IAU/ITRA Trail-Weltmeisterschaft

Auf einer kurzen Ultratrailstrecke von 44km und mit 2.200 Höhenmetern fand die diesjährige Trail-Weltmeisterschaft in Miranda do Corvo (Portugal) statt. 486 Teilnehmer aus 55 Ländern (Vergleich 100km WM 221 Teilnehmer; 24h WM 288 Teilnehmer) starteten auf dem sehr herausfordernden Kurs mit äußerst steilen Abschnitten - gespickt mit Felsbrocken, Flussdurchquerungen uvm. Nicht ohne Grund wurde auf dieser Strecke der weltbeste Obstacle Cource Racer und Skyrunner Jonathan Albon (GBR) Weltmeister; stärkstes männliches Team waren die Franzosen. Bei den Frauen dominierte die Französin Blandine L’Hirondine das Rennen in beeindruckender Manier und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Damit legte sie auch den Grundstein für den Mannschaftstitel der Französinnen knapp vor den spanischen Läuferinnen. Drei der vier Goldmedaillen des Wettbewerbs gingen so an das französische Team, das in sowohl zahlenmäßig als auch qualitativ starker Besetzung angereist war und sich mit Trainingslagern speziell auf die Weltmeisterschaft vorbereitet hatte.

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100 km wm introSensationelle deutsche Bilanz bei der 100km-WM in Sveti Martin na Muri (Kroatien)

Wie bei jedem großen Ultralauf gab es in Sveti Martin großen Sport, inklusive grossartiger Leistungen und packenden Positionskämpfen, aber auch bittere Enttäuschungen und nicht erfüllte Hoffnungen. Auch bei den deutschen Aktiven, sowohl des Nationalteams wie der auf eigene Initiative bei der Senioren-WM der WMA Startenden, gab es dieses Gefühlsspektrum – aber dieses Mal mit einem deutlichen Übergewicht zur stark positiven Seite.
In einem Riesen-Feld von 109 Frauen und 143 Männern aus 41 Ländern bei der 30. 100km-WM schlugen sich die deutschen Starter beachtlich bis superb: sowohl das Frauenteam mit Nele Alder-Baerens, Natascha Bischoff, Katrin Gottschalk und Antje Krause als auch das Team der Männer mit Martin Ahlburg, André Collet, Alexander Dautel, Karsten Fischer, Giovani Gonzales Popoca und Gerrit Wegener kam ohne Ausnahme erfolgreich ins Ziel – und das bei ungünstigen Wetterbedingungen (schwül-warm und in der 2. Rennhälfte starke Sonneneinstrahlung) und selektiver Streckenführung mit etlichen kleineren Anstiegen und scharfen Kurven. Alle Aktiven und Betreuer konnten beim internen Resümee, der Siegerehrung und der Schlussfeuer die sportlichen Erfolge feiern. Nach vielen Jahren ohne WM-Podiumsplätze haben die deutschen 100km-Spezialisten nämlich wieder WM-Medaillen errungen!

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Vorbericht 100km-WM in Sveti Martin na Muri (Kroatien)

Mit einem Riesen-Starterfeld von 115 Frauen und 168 Männern aus 42 Ländern wird am Samstag die 30. IAU 100km-WM im Norden Kroatiens ausgetragen.
Die deutschen Farben werden vertreten von Nele Alder-Baerens, Natascha Bischoff, Katrin Gottschalk und Antje Krause sowie Martin Ahlburg, André Collet, Alexander Dautel, Karsten Fischer, Giovani Gonzales Popoca und Gerrit Wegener.
Damit sind die beiden aktuellen deutschen Meister/-in, der Vizemeister und 4 der 5 besten Frauen sowie 6 der 7 besten Männer der Jahre 2016/17/18 am Start; es fehlen Susanne Kraus und Benedikt Hoffmann als jeweils nominell 2.-Beste.
Favoriten bei den Männern sowohl im Einzel und noch mehr im Team sind die Japaner. Titelverteidiger Hideachi Yamauchi, unbedingt wieder Favorit für den Titel, musste sich in der internen Qualifikation gleich drei Landsmännern geschlagen geben, u.a. dem neuen Weltrekordler Nao Kazami, der am Lake Saroma eine 6:09 lief…Die unmittelbaren Medaillenkandidaten zumindest in der Teamwertung kommen dann aus Italien, USA, Spanien, Schweden und Südafrika, die wieder mit dem Vizeweltmeister von 2016, Bongmusa Mthembo am ehesten den Japanern Paroli bieten sollten.

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03Polen sahnt ab bei der 24-Stunden-EM, aber Deutschland untermauert 24h-Stärke

Bei der vorbildlich organisierten 22. Europameisterschaft im 24-h-Lauf konnten sich mit der Favoritin, aktuellen Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Patrycja Bereznowska sowie Mitfavorit Andrejz Radzikowski zwei polnische Ultraathleten im Einzel durchsetzen. In der Teamwertung waren die Polinnen unangefochten vorn, bei den Männern konnte sich Frankreich den Team-Titel holen. Die deutschen Starter holten zwei Medaillen: das Frauenteam Silber und die Männer Bronze.

Für Deutschland waren Florian Reus (LG Würzburg), Stu Thoms (LG Nord Berlin), Christof Kühner (Spvgg Holzgerlingen), Marcel Leuze (Turnerbund Hamburg Eilbeck) und VizStefan Wilsdorf (LAC Rudolstadt) sowie Antje Krause (Ultra Sport Club Marburg), Julia Fatton (TV Rheinau 1893), Anke Libuda (BSG Springorum Bochum), Heike Bergmann (LG Nord Berlin) und Nadja Koch (SCC Scharmede) am Start - mitten unter 173 Athleten aus 30 Ländern. Im hochkompetitiven Feld unter anderem die Titelverteidiger Maria Jansson (SWE) und Dan Lawson (GBR).

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Vorschau 24-Stunden-EM Timisoara/Rumänien 26./27. Mai 2018

Zum 22. Mal wird die International Association of Ultrarunners (IAU) die Europameister im 24-h-Lauf küren. Über 170 Athleten aus 29 Ländern sind gemeldet, darunter die Titelverteidiger Maria Jansson (SWE) und Dan Lawson (GBR).

Für Deutschland starten bei den Männern der 24h-Ex-Weltmeister Florian Reus (LG Würzburg) sowie Stu Thoms (LG Nord Berlin), Christof Kühner (Spvgg Holzgerlingen), der amtierende Deutsche Meister Marcel Leuze (Turnerbund Hamburg Eilbeck) und Vizemeister Stefan Wilsdorf (LAC Rudolstadt) sowie bei den Frauen die amtierende Deutsche Meisterin Antje Krause (Ultra Sport Club Marburg), Vizemeisterin Julia Fatton (TV Rheinau 1893), Anke Libuda (BSG Springorum Bochum), Heike Bergmann (LG Nord Berlin) und Nadja Koch (SCC Scharmede). Für Nadja Koch, Stefan Wilsdorf und Marcel Leuze ist es der erste Einsatz im deutschen Nationaltrikot. Der ebenfalls nominierte Maic Seegel (TSG 78 Heidelberg) musste verletzungsbedingt leider kurzfristig absagen.

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