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Titelfoto: Kurz nach dem Start des 7. Ludwig-Leichhardt-Trail Ultralaufes, Foto: Almuth Bergmann
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Jörg StutzkeDie Ultralaufgemeinschaft trauert um Jörg Stutzke

Am Montagabend 11.01. ist Jörg Stutzke im Alter von 55 Jahren viel zu früh plötzlich von uns gegangen.

Jeder, der dem Ultramarathon verbunden ist, kannte Jörg.
Ein Mann der Tat, mit dem Blick voraus und stets die Lösung und nicht das Problem im Blick. So haben wir ihn kennen und über viele Jahre sehr schätzen gelernt. Mit viel Engagement hat er in den Jahren 2012 bis 2017 als Präsident der Deutschen Ultramarathon-Vereinigung die Ultralaufgemeinschaft angeführt, geprägt und in großem Maße vorangebracht.
Er war Macher, Antreiber und jemand, der bereit war, Verantwortung zu übernehmen. Er war führungsstark und gleichzeitig setzte er als guter Zuhörer in Familie, Beruf und Sport immer auf das Team. Das Gemeinsame stand im Vordergrund und mit seiner begeisternden Art hat er Menschen motiviert. Auch als Freund war er stets in schweren Minuten parat. Auf ihn konnte man sich verlassen, als Ehemann, als Familienvater, als Läufer, als Trainer, als Schulleiter in Bernau bei Berlin oder als langjähriger Leiter des Ultrateams innerhalb der LG Nord Berlin und nicht zuletzt bei zahlreichen Events, die er organisiert hat.
So galt nach der erfolgreichen Durchführung der DUV-Challenge am 03.10.2020 in Bernau sein ganzes Engagement der Planung der WM über 100km in Bernau/Berlin im Jahre 2022 und der 100 km DM in diesem Jahr. Er hat dabei alle Hebel in Bewegung gesetzt, um trotz mancher Fehlschläge nun im neuen Jahr ein tragfähiges Konzept in Bernau bei Berlin anbieten zu können.
Ein langjähriger Weggefährte von ihm brachte es auf den Punkt:
“Er war eine Führungspersönlichkeit, hat immer 100% Einsatz gezeigt - egal was er gemacht hat. Er war der Jürgen Klopp des Ultralaufens und ein guter Menschenversteher”


Liebe Silke, liebe Familie Stutzke in tiefer Trauer fühlen wir uns mit Euch verbunden. Wir bekunden unser tief empfundenes Mitgefühl zu Eurem schmerzlichen Verlust.
Auch uns wird er ungemein fehlen.

Das Präsidium im Namen der gesamten DUV

dm 100 km se frauenAndré Collet und Susanne Gölz sichern sich die DM-Titel über 100 Kilometer
22. September 2019

(Siehe Leichtathletik.de News)

Die Starter bei den 32. Deutschen Meisterschaften im 100-Kilometer-Lauf mussten am Samstag nicht nur mit der Distanz, sondern auch mit den immer stärker steigenden Temperaturen kämpfen. Waren es beim Start um 6 Uhr im pfälzischen Kandel gerade einmal acht Grad, stieg das Thermometer bei sonnigem Wetter am Mittag bis auf 25 Grad. Trotzdem gab es auf dem flachen Fünf-Kilometer-Rundkurs einige neue Bestzeiten.

Auf der ersten Hälfte führte Richard Schumacher (Sparda Team Rechberghausen) vor Jörg Heiner (SG Wenden) und André Collet (Aachener TG) mit einem deutlichen Abstand vor Martin Ahlburg (LG Nord Ultrateam) und dem zu diesem Zeitpunkt auf Platz acht liegenden Alex Sellner (LG Passau) das Rennen an. Das schnelle Anfangstempo und muskuläre Probleme forderten allerdings bei Jörg Heiner ihren Tribut, sodass Routinier André Collet mit 6:53:22 Stunden das Rennen für sich entschied.

Silber ging an Martin Ahlburg, der nach 7:11:16 Stunden das Ziel erreichte. Mit großem Abstand folgten auf den Plätzen drei bis sechs Alex Sellner (7:42:35 h), Michael Ohler (TSV 1886 Kandel, 7:44:43 h), Ruben Welsch (LC Eschenberg, 7:52:16 h) und Jürgen Hooß (LTF Marpingen; 7:53:53 h). Nur wenige Sekunden später kam bereits die Deutsche Meisterin ins Ziel: Susanne Gölz (LG Ultralauf) beendete ihr 100-Kilometer-Debüt nach 7:54:34 Stunden und krönte es mit dem Titel. Dabei gelang ihr ein äußerst souveräner Start-Ziel-Sieg.

dm 100 km se maennerBis auf Platz zwei arbeitete sich Natascha Bischoff (LSG Karlsruhe) mit einer sehr gleichmäßigen Renneinteilung nach vorn. Sie erreichte das Ziel mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 8:15:27 Stunden. Wenige Minuten dahinter folgte die drittplatzierte Julia Jezek (Die Laufpartner). Die Debütantin beendete ihr erstes 100-Kilometer-Rennen nach 8:19:57 Stunden. Platz vier bis sechs belegten Britta Giesen (Laufwerk Hamburg; 8:45:34 h), Julia Fatton (TV Rheinau; 8:53:29 h) und Andrea Schadewell (Team Icehouse; 9:08:57 h).

In der Mannschaftswertung gewann das Damenteam der LG Ultralauf mit Susanne Gölz, Kathrin Gottschalk und Mirjam Kundermann konkurrenzlos. Bei den Herren schafften es drei Teams in die Wertung. Der TSV 1886 Kandel mit Michael Ohler, Dirk Karl und Norden Ben Hassan vor der LG Ultralauf mit Boris Tomaschewski, Klaus Haake und Sebastian Riebandt und der LSG Karlsruhe mit Harald Menzel, Wolfgang Neuweiler und Irwan Harianto. Bei den Senioren Mannschaften gewann ebenso der Der TSV 1886 Kandel mit Michael Ohler, Dirk Karl und Norden Ben Hassan vor der LG Ultralauf mit Klaus Haake, Walter Hösch und Hilmar Gärtner.

Die Auswertung der Bundesliga folgt, hier dürfte die LG Ultralauf die Nase vorn haben.

Annette Müller